RSS
Close
Wohin mit den Daten – gratis Cloudspeicher 2021

Wohin mit den Daten – gratis Cloudspeicher 2021

In meinem Beitrag „Digitale Freiheit – Die Cloud“ habe ich geschildert das ich mich unabhängig von den Großkonzernen machen will und mir ein RaspberryPi mit Nextcloud für zuhause eingerichtet habe.

Die Daten zuhause zu lagern ist natürlich der sicherste Ort.. mal abgesehen von einem Hausbrand.

Doch was wenn man sich mit der Materie nicht beschäftigen will und trotzdem von überall auf seine Daten zugreifen will? Welche Cloud sollte man dort nehmen? Und, welche muss ich bezahlen?

Hier mal meine Meinung dazu.

In meinem oben erwähnten Beitrag habe ich geschrieben wieso ich OneDrive von Microsoft meide. Und dabei bleibe ich auch! Ein Konzern dessen KI ohne wirklichen Grund komplette Konten löscht ohne diese wiederherstellen zu können sollte auf keiner Liste der zu erwähnenden Cloudspeicher stehen.

iCloud von Apple ist vom Umfang her sehr gut und fest in das Ökosystem vom Apple integriert… nur kommt man dort sehr schwer wieder raus. Außerdem zahlt man für eine Cloud die man im vollen Umfang nur auf Applegeräten nutzen kann -> NoGo!

Google Drive von Google ist auf jedem Gerät erreichbar und funktioniert auf allen Geräten gleich. Hier hat man 15GB freien Speicher. Möchte man mehr kann man ab 1,99€ ins Google One Abo wechseln und erhält so 100GB Speicher.

Mega.nz ist ebenfalls auf allen Geräten erreichbar. Auch hier erhält man 15GB kostenlosen Speicher. Ein Upgrade auf ein größeres Paket schlägt aber direkt mit 4,99€ im Monat ein. Dafür erhält man aber 400GB Speicher und eine durchgehende Verschlüsselung. Die Software ist OpenSource sodass jeder Einblick darin hat was mit den Daten wann passiert. Durch die durchgehende und Client2Client-Seitige Verschlüsselung haben selbst die Mitarbeiter keinen Zugriff auf eure Daten. Eine Passwortreset-Funtkion gibt es hier aus Sicherheitsgründen auch nicht.

ProtonDrive ist zwar noch in der Beta aber verspricht hohen Datenschutz. Die Server und der Anbieter sitzen in der Schweiz welche mit dem stärksten Datenschutz weltweit angeben darf. Die Preise stehen noch nicht genau fest. In der Beta wird der Speicherplatz des gebuchten E-Mailpaketes benutzt, ähnlich wie bei Google Drive.

Natürlich gibt es noch mehr Anbieter auf dem Markt die ich erwähnen könnte. Da ich aber nur die oberen kenne bzw. selbst intensiv getestet habe werde ich auch nur diese erwähnen.

Meiner Meinung nach ist es ratsam seine Fotos in Google Fotos hochzuladen, und wenn der Speicherplatz von 15GB nicht ausreicht kann man die Google Drive direkt für seine Dokumente benutzen.

Kommt man mit den 15GB aus kann man zur Sicherheit auch seine Daten in Google Drive UND Mega speichern bzw. Synchronisieren. So hat man direkt ein Backup seiner Daten.

Sollten die 15 GB nicht reichen, und man möchte sich das Geld im Monat sparen, kann man auch Google Fotos für die Fotos, und Mega für die Dokumente benutzen. So hat man 30GB Cloudspeicher gratis.

Bei Mega hat man noch die Chance seinen Speicher kostenlos zu erweitern durch einladen von Freunden, Werbung und das installieren von den Hauseigenen Apps (natürlich alles Werbefrei)

Wer den Anbietern, was den Zugriff auf seine Daten angeht, nicht traut, kann diese vorher mit dem kostenlosen Tool Cryptomator verschlüsseln. Cryptomator gibt es für alle Betriebssysteme und verschlüsselt vor dem hochladen eure Daten. So kann nicht mal jemand der Zugang zu eurem Google oder Mega Account bekommt eure Daten einsehen.

Persönlich nutze ich Nextcloud für meine Daten, Google Fotos für.. meine Fotos und Mega als Backupspeicher für meine Nextcloud Daten.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *